Haslauer bei der Gleichenfeier für den Unipark Nonntal
"Die heutige Gleichenfeier für den Unipark Nonntal ist ein wichtiges Signal für einen starken Hochschulstandort Salzburg. Der neue Unipark wird eine Belebung für den gesamten Bildungs- und Universitätsstandort Salzburg und für das gesellschaftliche Leben in der Stadt Salzburg insgesamt bringen. Wird hier doch ein ganzer Stadtteil de facto neu gestaltet. Ich danke in diesem Sinne auch dem Wissenschaftsministerium, das heute durch die neue Bundesministerin Dr. Beatrix Karl vertreten ist, sowie der Universitätsleitung in Salzburg für ihren langen Atem bei diesem Projekt", sagte Bau- und Wirtschaftsreferent Landeshauptmann-Stellvertreter Dr. Wilfried Haslauer heute, Mittwoch, 24. März.
Mit dem neuen Unipark werde eine "never ending story" endlich abgeschlossen, so Haslauer. Der Neubau ersetzt die so genannten Plattenbauten, die Ende der 1960er Jahre in der Akademiestraße errichtet wurden und den damaligen Plänen zufolge nach zehn Jahren durch einen Neubau ersetzt werden sollten. In das neue Gebäude werden folgende Institute einziehen: Anglistik, Erziehungswissenschaften und Kultursoziologie, Germanistik, Linguistik, Romanistik, Slawistik sowie Kunst-, Musik- und Tanzwissenschaft. Auch das Sportzentrum Mitte und die ARGEkultur sind wichtige Bestandteile des neuen Stadtteils.
Der Unipark Nonntal ist derzeit eine der größten Baustellen landesweit. Der Rohbau der neuen Kultur- und Gesellschaftswissenschaftlichen Fakultät in Salzburg Nonntal ist nunmehr fertig gestellt. Er umfasst zwei Untergeschoße für Bibliothek und Tiefgarage sowie Erdgeschoß und zwei Etagen. Das Erdgeschoß wird zum Teil offen bleiben und den Durchgang von der Altstadt nach Freisaal ermöglichen. Baubeginn für das 55-Millionen-Euro-Projekt war im Dezember 2007. Die Fertigstellung des neuen Fakultätsgebäudes soll bis zum Sommer 2011 erfolgen, sodass der Universitätsbetrieb mit Wintersemester 2011/2012 aufgenommen werden kann. Bei der Energieversorgung setzen die Universität Salzburg und die Bundesimmobiliengesellschaft mbH. (BIG) als Bauherr auf die Nutzung der Erdwärme: geplant ist die Errichtung der größten Geothermie-Anlage Österreichs. |