Bank Austria fährt auf Salzburg ab
 
 
  Standort-Analyse der Bank Austria zeigt: Salzburg ist "ein Stück Paradies".

Die Bank Austria (BA) will Salzburg bei internationalen Ansiedlungsprojekten pushen. „Wir werden im UniCredit-Verbund gezielt auf die Spitzenposition der Region hinweisen", kündigt BA-Vorständin Regina Prehofer an. Die Firmenkundenchefin der größten Bank Österreichs spricht von „einem Stück Paradies".

Prehofer stützt sich auf eine druckfrische Standortanalyse aller neun Bundesländer. Salzburg kommt hier auf den zweiten Platz hinter Oberösterreich. EU-weit wird Salzburg unter die Top zehn von 400 Regionen gereiht (ohne Metropolen wie London). Das ist die beste Platzierung seit 14 Jahren. 1994 hatten deutsche Wirtschaftsforscher Salzburg als Europas sechstbeste Firmendestination ausgelobt.
Basis der BA-Analyse sind Daten von EURO- und Ö-STAT. Beim Wohlstand ist Salzburg mit einem Pro-Kopf-BIP von 34.500 € hinterm benachbarten Oberbayern an zweiter Stelle. Südtirol liegt dahinter.
Seit 2001 ist das Salzburg-BIP um 18,6 Prozent gestiegen. Für die BA-Experten hängt dies mit dem eingeleiteten Strukturwandel von einer Tourismus- und Handelshochburg hin zum Industrieland zusammen. Salzburg steht damit auch bei Beschäftigungs- und Exportquote bestens da. Aufholbedarf sieht Salzburgs Bankenmarktführerin bei Firmenkunden bei Technikschulen und Forschung. (Quelle WB, 17.07.08)

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