Rauris wird zur Filmkulisse

02. August 2017

Tatort-Kommissar Harald Krassnitzer ist bald in einer neuen Rolle zu sehen. In der Komödienreihe „St. Josef am Berg“ übernimmt er die Rolle des Bürgermeisters. Gedreht wird in Rauris (Pinzgau), Sendetermin ist das Frühjahr 2018.

Der fiktive Ort „St.Josef“ ist eigentlich Rauris. Laut Drehbuch herrscht hier ein patriarchische Bürgermeister, der tut was er will. Diese Rolle übernimmt Harald Krassnitzer. Sein Film-Sohn zieht mit seiner deutschen Ehefrau ins Dorf - und plötzlich wird der mächtige Bürgermeister Josef Pirnegger von der „klanen Deitschn“ herausgefordert. Krassnitzer beschrieb das bei den Dreharbeiten so: „Die Deitsche ist korrekt, überpräzise und leider zu bürokratisch.“ Paula Kalenberg, die Serien-Schwiegertochter Svea spielt, sah das anders: „Ich nehme diese Langsamkeit wahr beim Harry. Er redet so langsam - und geh ... während ich schon losrede.“

Kulturelle Unterschiede und Generationenkonflikte

Die kulturellen Unterschiede machen einen Teil des Humors der Serie aus. Der andere Teil ist der Generationenkonflikt zwischen dem jungen, modernen Paar und der dörflichen Borniertheit. Sebastian Wendelin spielt Sohn Peter Pirnegger - die Recherche für diese Rolle ist im Fall von „St. Josef am Berg“ Lebenserfahrung: „Ich komm selber aus einem kleinen Ort, wo Dinge zum Teil abliefen mit Bürgermeistern, die ihre Dinge machen.“
In dem Hotel in Rauris, in dem die Crew gastierte, hat es vor ein paar Tagen gebrannt. Der Großbrand ging ohne Personenschaden aus - einzig die Kostüme wurden in Mitleidenschaft gezogen, schilderte Paula Kalenberg: „Die Kostüme stinken alle. Es riecht alles permanent nach Grill - wir riechen alle ein bisschen verkohlt.“
Ohne weitere Zwischenfälle ist man Mitte August fertig mit den ersten beiden Teilen von „St.Josef am Berg“. Gefällt die Serie - dann gibt es weitere Folgen.
Impressionen vom Drehort: http://tvthek.orf.at/profile/Salzburg-heute/70019/Salzburg-heute/13940316/Dreharbeiten-St-Josef-am-Berg/14103617

Quelle: salzburg.orf.at / 02.08.2017
http://salzburg.orf.at/news/stories/2858256/